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Terminplan

Vom Bodensee bis zum Kaiserstuhl – Geographen unterwegs im Gelände

Drei Tage lang erkundeten Schülerinnen und Schüler der Kursstufen-Wahlkernfächer Geographie mit ihren Lehrern Herrn Müller und Herrn Dörmann bei einem abwechslungsreichen und spannenden Programm den Südwesten Deutschlands. Von der Aachquelle, durch die Wutachschlucht, über den Schwarzwald bis hin zum Kaiserstuhl lernten die Schüler an vielen Exkursionspunkten mit Hilfe von Referaten und Expertenvorträgen, wie das Landschaftsbild aufgrund der Geologie, der Geomorphologie, des Klimas und anthropogenen Faktoren zusammenhängt.

Geographie zum Anfassen und Begreifen

Plattentektonik, Rohstoffe, fluviatile Prozesse, Stadtgeographie und Wirtschaftsgeographie sind einige der Schwerpunktthemen, die bis zum Abitur behandelt werden müssen. Was gibt es Besseres für Geographen als diese Themen hautnah zu erleben? Im Rahmen der Exkursion bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit diese Themen im Gelände zu begreifen. An der Aachquelle tritt das Wasser der Donau, das bei Immendingen aufgrund des Karst-Untergrundes versickert ist, zu Tage. In der Wutachschlucht gräbt sich die Wutach aufgrund von tektonischen und fluviatilen Prozessen tief ein bis sie in den Rhein entwässert.
Im Bergwerk Schauinsland kletterten alle auf engen Leitern zweieinhalb Stunden in die Tiefe und wieder empor und lernten die unterschiedlichen Abbaumethoden der verschiedenen Epochen kennen.
Der Kaiserstuhl ist ein ehemaliger Vulkan, der eine traumhafte Weinanbaugegend beherbergt. In Burkheim durften alle unterschiedliche Grau- und Weißburgunder probieren und lernten bei einer Exkursion durch die Weinberge, was den Unterschied zwischen einem Lößhang und einem vulkanischen Boden auch für den Weinbau ausmacht.
Freiburg hat einen großen Reichtum aufgrund des Bergwerks „Schauinsland“ mit seinen Silbervorkommen anhäufen und damit das Münster bauen können. Erst später ist die Stadt stetig gewachsen und ist nicht nur eine beliebte Studentenstadt, sondern auch eine „Green City“.
Am Ende waren sich alle einig, dass diese 50 Stunden Geographie zum Anfassen unglaublich interessant und abwechslungsreich waren.