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Lateinkleinkunstabend "Metamorphose"

Latein Kleinkunstabend - „Metamorphoses“

Den Liebesgott Amor kennen wir wohl alle, aber wie sieht es mit seiner Geliebten Psyche oder Pyramus und Thisbe aus? Sie alle verbindet die leidenschaftliche Suche nach dem Liebesglück, die mit unterschiedlichen Formen der Verwandlung einhergeht.Dass die antiken Klassiker auch heute noch anrühren, mitreißen und erheitern können, hätten die Schüler der Lateinklassen des Gymnasiums Wilhelmsdorf zu Beginn der Proben vermutlich nicht gedacht. Doch genau diese Erfahrung machten sie in der Auseinandersetzung mit Ovids „Metamorphosen" und brachten dies bei ihrer Aufführung in der Scheune zum Ausdruck.

Der Weg zum Liebesglück



In der Rahmenhandlung des Stücks, welche in der Gegenwart spielt, wird die Frage aufgeworfen: „Gibt es wirklich für jeden Topf einen passenden Deckel?“. Das Geschwisterpaar Tobi und seine kleine Schwester sind sich darüber uneins. Tobi hat bereits resigniert, während seine Schwester den Glauben an die große Hollywoodliebe nicht aufgeben mag. Bezugnehmend auf verschiedene Liebesgeschichten in Ovids „Metamorphosen“ versucht der lebensweise Großvater die Enkel über die verschiedenen Wege zum Liebesglück oder auch Unglück ins Nachdenken zu bringen.Sowohl das Geschwisterpaar als auch die Zuschauer wurden nun in verschiedenen Einzelszenen durch Film, Gesang und Schauspiel in die Götterwelt entführt und hofften, bangten und litten mit den Götterpaaren.
Der Weg zum Liebesglück ist bei allen Paaren nämlich alles andere als geradlinig: Neid, Verschmähungen und Schuld stellen Hindernisse dar, die es zu überwinden gilt. Ihr Liebesglück erreichen Amor und Psyche, welche die verschiedenen Schwierigkeiten glücklich bewältigen können und am Ende die Zustimmung für ihre Ehe von Jupiter erhalten. Und so schloss die großartige Aufführung mit dem Satz „Die Liebe hat gesiegt“, eine Feststellung, die, so hoffen wir, auch in der Gegenwart noch gültig ist.Das Publikum zeigte sich sichtlich begeistert über das schauspielerische und musikalische Können der Schüler, die teilweise zum ersten Mal auf einer Bühne standen.Bei einem abschließenden Büfett, welches eine Vielzahl von wohlschmeckenden römischen Köstlichkeiten bot, kamen die Gäste über die Darbietung ins Gespräch. Der Dank für die gelungene Aufführung gilt allen Beteiligten, insbesondere den Lateinlehrerinnen Martina Lagler, Eva-Maria Schnell und Monika Motz.
Juliane Fehrenbach/Marlene Schickel